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Kannenstrauch

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Nepenthes-Arten und -Hybriden

Nepenthaceae - Kannenstrauchgewächse

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Herkunft: Die Kannenpflanzen stammen aus den tropischen Regenwäldern Asiens, Madagaskars, Australiens und der Inselwelt im Indischen Ozean.
 
Verwendung: Die Pflanzen werden als Ampelpflanzen (Zimmerpflanzen) und in der Innenraumbegrünung verwendet. Kannenpflanzen sind empfindlich und daher etwas für Kenner. Es sind Insektivoren, d.h. sie verdauen die in ihre Kannen gelangten Insekten.
 
Blüte: Die grünlichen Blüten sind unscheinbar und erscheinen in einfachen Trauben. Bei der Reife der Narben und Staubblätter tritt ein eigentümlicher Duft nach Mäusen auf.
 
Blätter: Die immergrünen Laubblätter sind zu Kannen umgewandelt. Die stark verlängerten Blattstiele tragen die Kannen und dienen vielen Arten als Ranken zum Klettern. Der flächenartig verbreiterte Blattgrund dient der Assimilation. Die Kannen sind bei den einzelnen Arten unterschiedlich geformt und gefärbt. Die Kannen machen den Schmuckwert der Pflanzen aus, sie dienen als Fallen für den Insektenfang.
 
Standort: Der Standort soll absonnig sein. Es ist viel Licht, aber keine direkte Sonne notwendig. Die Luftfeuchte muß hoch gehalten werden.
 
Überwinterung: Auch der Standort im Winter benötigt viel Licht, hohe Luftfeuchte und Temperaturen um 20°C, wobei 18°C nicht unterschritten werden sollten.
 
Rückschnitt: Ein Rückschnitt ist zur Zeit des Umtopfens im Februar möglich.
 
Düngung: Der Nährstoffanspruch ist gering, eine Düngung mit 0,5 g eines Volldüngers auf 1 l Wasser alle 14 Tage ist in der Regel ausreichend.
 
Pflege: Beim Umtopfen im Februar sollen die Wurzeln möglichst nicht beschädigt werden. Es ist immer für hohe Luftfeuchte zu sorgen. Trockene Luft, direkte Sonne, Ballentrockenheit und Staunässe müssen vermieden werden.
 
Substrat: Das Substrat soll humos und durchlässig sein und nur geringe Nährstoffgehalte besitzen.