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Citrus reticulata

Mandarine

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Citrus reticulata

Rutaceae - Rautengewächse

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Herkunft: Die Mandarine stammt von den Philippinen und aus Südostasien.
 
Verwendung: Alle Citrusgewächse eignen sich gut als Kübelpflanze. Sie können auch ausgepflanzt im Wintergarten und in der Innenraumbegrünung verwendet werden. Durch ihr schwaches Wachstum sind sie auch für kleinere Standorte geeignet. Die Blätter enthalten ätherische Öle, die bei Berührung mit feuchter Haut und unter Lichteinwirkung Hautreizungen hervorrufen können (Gift).
 
Wuchshöhe: Je nach Sorte werden Pflanzenhöhen von bis zu 2,0 m erreicht. In tropischen Gebieten können sie 3 bis 4 m hoch werden.
 
Blüte: Die recht kleinen weißen Blüten sitzen in Büscheln in den Blattachseln einjähriger Triebe, der Duft ist nur schwach.
 
Blütezeit: Die Blütezeit ist bei sehr hellem Stand fast ganzjährig.
 
Frucht: Die oben und unten abgeplatteten, orangefarbenen Früchte reifen auch bei uns und sind wohlschmeckend.
 
Blätter: Die Pflanzen sind immergrün. Die lederigen nur 3-4 cm langen Blätter sind ganzrandig oder leicht gezähnt-gesägt. Der Blattstiel ist kurz und kaum geflügelt. Die ganze Pflanze ist stark bedornt.
 
Standort: Der Standort sollte sonnig sein. Spät- und Frühfröste werden nicht vertragen.
 
Überwinterung: Die Überwinterung sollte hell und luftig bei Temperaturen um 5 ° C erfolgen. Es wird kaum gegossen. Der Ballen sollte schon beim Einräumen abgetrocknet sein.
 
Rückschnitt: Der Wuchs der Mandarine ist gleichmäßig rundlich, so daß ein Rückschnitt im allgemeinen nicht notwendig ist. Wie andere Citrus können auch Mandarinen stark zurückgeschnitten werden.
 
Düngung: Da Citrus wie Moorbeetpflanzen kalkarme Böden bevorzugen, sollte man auch Dünger verwenden, die den pH-Wert stabil halten oder absenken. In Frage kommen spezielle Azaleen- oder Rhododendrondünger, bei denen der Stickstoffanteil hoch, der Phosphoranteil niedrig und der Kalianteil mittelhoch ist z.B. Alkrisal 20:5:10 oder ähnlich formulierte Dünger. Mit diesen Düngern wird bei gesunden Pflanzen von März bis August wöchentlich mit 1,5 g Dünger auf 1 l Wasser nachgedüngt.
 
Pflege: Gegossen werden sollte mit weichem Wasser, im Sommer reichlich (Keine stauende Nässe!) und im Winter sehr selten.
 
Substrat: Das Substrat soll wasserhaltend, aber durchlässig sein. Im Kübel oder Topf muß unbedingt eine Drainageschicht aus Tonscherben, Blähton oder ähnl. eingebaut werden.
 
Krankheiten: Es können Blattläuse, Spinnmilben und vor allem Schildläuse auftreten.