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Citrus aurantiifolia

Saure Limette

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Citrus aurantiifolia

Rutaceae - Rautengewächse

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Herkunft: Die Saure Limette stammt von Malakka aus Hinterindien und den Malaiischen Inselgruppen, inzwischen sind sie in den Tropen und in Florida eingebürgert.
 
Verwendung: Alle Citrusgewächse eignen sich gut als Kübelpflanze. Sie können auch ausgepflanzt im Wintergarten und in der Innenraumbegrünung verwendet werden. Durch ihr schwaches Wachstum sind sie auch für kleinere Standorte geeignet. Die Blätter enthalten ätherische Öle, die bei Berührung mit feuchter Haut und unter Lichteinwirkung Hautreizungen hervorrufen können (Gift).
 
Wuchshöhe: Je nach Sorte werden Pflanzenhöhen von bis zu 2,0 m erreicht.
 
Blüte: Die recht kleinen weißen Blüten sitzen einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln einjähriger Triebe. Die Blüten aller Citrusarten duften stark.
 
Blütezeit: Die Blütezeit ist bei sehr hellem Stand fast ganzjährig.
 
Frucht: Die eiförmigen Früchte sind mit 3-6 cm Durchmesser sehr klein. Ihre Schale ist dünn und auch bei Reife grün-gelb. Sie sind saurer als Zitronen und ihr Saft wird nur als Zusatz zu Säften oder ähnl. verwendwet.
 
Blätter: Die Pflanzen sind immergrün. Die lederigen Blätter sind ganzrandig, bis zu 10 cm lang und halb so breit wie lang. Zweige und Äste sind oft recht stark bedornt.
 
Standort: Der Standort sollte sonnig sein. Ins Freie dürfen die Pflanzen erst, wenn die Nachttemperaturen nicht mehr unter 10 °C sinken. Im Herbst sind sie entsprechend früh wieder einzuräumen.
 
Überwinterung: Die Überwinterung sollte hell und bei Temperaturen zwischen 15 ° und 18 ° C erfolgen. Entscheidend für die erfolgreiche Überwinterung ist die temperaturangepaßte Wasserversorgung. Allgemein gilt: lieber zu wenig als zu viel.
 
Rückschnitt: Wie andere Obstgehölze können auch Citrus stark zurückgeschnitten werden. Oft ist jedoch ein Formschnitt ausreichend.
 
Düngung: Da Citrus wie Moorbeetpflanzen kalkarme Böden bevorzugen, sollte man auch Dünger verwenden, die den pH-Wert stabil halten oder absenken. In Frage kommen spezielle Azaleen- oder Rhododendrondünger, bei denen der Stickstoffanteil hoch, der Phosphoranteil niedrig und der Kalianteil mittelhoch ist z.B. Alkrisal 20:5:10 oder ähnlich formulierte Dünger. Mit diesen Düngern wird bei gesunden Pflanzen von März bis August wöchentlich mit 2 g Dünger auf 1 l Wasser nachgedüngt.
 
Pflege: Gegossen werden sollte mit weichem Wasser, im Sommer reichlich (keine stauende Nässe!) und im Winter sehr selten.
 
Substrat: Das Substrat soll wasserhaltend, aber durchlässig sein. Im Kübel oder Topf muß unbedingt eine Drainageschicht aus Tonscherben, Blähton oder ähnl. eingebaut werden.
 
Krankheiten: Es können Blattläuse, Spinnmilben und vor allem Schildläuse auftreten.