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Anthurium-Andreanum-Hybriden

Große Flamingoblume

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Anthurium-Andreanum-Hybriden

Araceae - Aronstabgewächse

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Herkunft: Die Große Flamingoblume stammt aus den tropischen Regenwäldern Kolumbiens. Die Hybriden sind reine Züchtungsprodukte.
 
Verwendung: Die Große Flamingoblume ist eine bewährte Zimmerpflanze. Diese Pflanze gedeiht ausgezeichnet in Hydrokultur. Sie hat einen hohen Schmuckwert durch ihre lange haltbaren Hochblätter.
 
Wuchshöhe: Je nach Herkunft, Sorte, Alter und Pflege können die Pflanzen in entsprechenden Gefäßen weit über 100 cm hoch werden.
 
Blüte: Bei Anthurium-Andreanum-Hybriden ist der Blütenstand (der Kolben) meist gelb und gerade. Am Ansatzpunkt des Kolbens wird ein breit-herzförmiges dunkelrotes, orangefarbenes, rosa oder weißes glänzendes Hochblatt (Spatha) gebildet, das den eigentlichen Zierwert der Pflanze bestimmt.
 
Blütezeit: Die Hauptblütezeit ist von Februar bis Juli, aber auch in der übrigen Jahreszeit können vereinzelt Blüten erscheinen.
 
Blätter: Die Pflanze ist immergrün. Die Blätter sind groß und herzförmig. Die Blattstiele sind lang. Die Pflanzen bilden mit zunehmendem Alter einen Stamm, der von unten her verkahlt.
 
Standort: Der Standort sollte absonnig bis halbschattig sein. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden. Hohe Luftfeuchtigkeit fördert einen gesunden Wuchs. Die Temperatur sollte bei 18 - 22°C liegen.
 
Überwinterung: Überwintert wird die Pflanze bei einer Temperatur zwischen 15 - 20°C.
 
Rückschnitt: Die Pflanzen können zurückgeschnitten werden. Häufig läßt der Neuaustrieb aber lange auf sich warten. Besser ist es daher, das beim Rückschnitt entfernte Oberteil der Pflanze auf Eintopflänge weiter zu kürzen und in frische humose Erde einzupflanzen. Bei hoher Luftfeuchte und Temperaturen zwischen 20 °C und 25 °C bilden sich schnell neue Wurzel.
 
Düngung: Die Düngung sollte in der Wachstumszeit alle 2 Wochen mit 0,1 bis 0,2 %igem Volldünger erfolgen.
 
Pflege: Die Erde sollte mäßig feucht gehalten werden. Beim Gießen sollte zimmerwarmes Wasser verwendet werden. Im Winter wird die Erde trockener gehalten. Abgesehen von Pilzbefall bei schlechter Pflege ist die Pflanze robust.
 
Substrat: Als Substrat eignet sich eine lockere, durchlässige und humose Mischung mit hohem Torfanteil.
 
Krankheiten: Tierische Schädlinge wie Blattläuse, Schildläuse, Spinnmilben und Blasenfüße sollten frühzeitig bekämpft werden. Eine gute Pflege verhindert Pilzbefall.