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Olea europaea

Ölbaum, Olive

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Olea europaea

Oleaceae - Ölbaumgewächse

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Herkunft: Der Ölbaum ist mit verschiedenen Unterarten weit verbreitet: Mittelmeergebiet, Asien, Afrika, Australien, Neuseeland.
 
Verwendung: Die Olive wird als Kübelpflanze und im kalten Wintergarten verwendet. Sie ist recht robust.
 
Wuchshöhe: Als Kübelpflanzen werden die Pflanzen etwa 3 m hoch. Durch Schnittmaßnahmen lassen sie sich aber in jeder Höhe und Form halten.
 
Blüte: Die Blüte ist weiß oder gelblich und duftet. Sie steht in achsel- oder endständigen Rispen. Ein Teil der Sorten ist selbstfruchtbar. Andere Sorten benötigen dagegen eine zweite Sorte als Befruchter.
 
Blütezeit: Die Blütezeit liegt im Sommer.
 
Frucht: Die Frucht des Ölbaums ist die Olive. In unreifem Zustand ist sie grün, im reifen schwarz-braun. Der Samen ist von einem fleischigen Mantel umgeben, der sehr ölreich ist und ausgepreßt das Olivenöl ergibt. Es werden 2 Sortengruppen angeboten: einerseits für die Ölgewinnung, andererseits für den Tafelverbrauch. Früchte sind bei uns nur im Wintergarten zu erwarten.
 
Blätter: Die Pflanzen sind immergrün. Die Blätter sind oberseits blaugrün, unterseits weiß-filzig. Sie sind derb und ledrig.
 
Standort: Der Standort soll sonnig sein.
 
Überwinterung: Die Überwinterung erfolgt hell und im allgemeinen frostfrei. Bei entsprechender Anpassung an das Klima werden aber durchaus Temperaturen bis -10°C vertragen. Selbst das Durchfrieren des Wurzelballens schadet nicht.
 
Rückschnitt: Ein Rückschnitt ist beliebig möglich.
 
Düngung: Die Düngung erfolgt von März bis August alle 2 Wochen mit Volldüngern.
 
Pflege: Während des Wachstums sollte regelmäßig gegossen werden, in der Ruhezeit muß die Wasserversorgung dagegen sehr vorsichtig vorgenommen werden. Zum Gießen ist Leitungswasser und kein Regenwasser zu verwenden. Der Ölbaum ist kalkliebend. Ungünstig sind Staunässe, hohe Luftfeuchte und viel Regen.
 
Substrat: Für größere Pflanzen ist lehmig-humose Gartenerde angebracht.
 
Krankheiten: Da der Ölbaum niedrige Luftfeuchte liebt, sind Spinnmilben, Schildläuse und Wolläuse recht häufig.