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Nerium oleander

Oleander

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Nerium oleander

Apocynaceae - Hundsgiftgewächse

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Herkunft: Die Heimat des Oleanders ist das Mittelmeergebiet und das Gebiet vom Iran bis nach Ostasien.
 
Verwendung: Der Oleander ist die klassische Kübelpflanze und wird auch viel im kalten Wintergarten verwendet. Er ist im allgemeinen sehr robust. Weniger bekannt ist, daß er in allen seinen Teilen giftig ist. Kontakt mit offenen Wunden ist unbedingt zu vermeiden.
 
Wuchshöhe: Die Wuchshöhe beträgt bis zu 3,0 m.
 
Blüte: Die Einzelblüten erreichen je nach Sorte einen Durchmesser bis zu 8 cm. Sie sind in vielblütigen Trugdolden zusammengefaßt. Das Farbenspiel reicht von weiß über gelb, rosa, orange bis zu rot und violett. Es gibt einfach und gefüllt blühende Sorten. Die Blüten duften.
 
Blütezeit: Die Blütezeit liegt im Sommer, sie ist aber abhängig von der Lichtintensität. So kommt es häufig vor, daß die Blüten in regnerischen Sommern nicht aufgehen.
 
Blätter: Die immergrünen Blätter stehen meist quirlig zu dritt an den Zweigen. Sie sind lederig-fest, graugrün und linealisch-lanzettlich geformt. Der Oleander kann als Strauch oder kleiner Baum gezogen werden.
 
Standort: Der Standort sollte sonnig sein, da nur bei ausreichender Sonneneinstrahlung die Entwicklung der Blüten so schnell vor sich geht, daß sie sich auch in unserem Klima öffnen.
 
Überwinterung: Die Überwinterung erfolgt hell oder dunkel frostfrei bei Temperaturen bis etwa 5°C.
 
Rückschnitt: Ein Rückschnitt ist sowohl im Herbst vor dem Einräumen, als auch im Frühjahr möglich. Ältere Pflanzen können auch stark zurückgeschnitten werden. Verblühte Blütenstände bilden im nächsten Jahr früh erneut Blüten, sie sollten deshalb nicht entfernt werden.
 
Düngung: Die Düngung erfolgt von März bis August wöchentlich mit Volldüngern.
 
Pflege: Nicht vertragen wird Ballentrockenheit. Umgetopft wird in den ersten Jahren jährlich, als größere Kübelpflanze jedoch nur noch alle 3-5 Jahre. Der Oleander ist kalkliebend, es sollte nicht mit Regenwasser gegossen werden. Im Sommer benötigt er sehr viel Wasser, tagsüber kann dann auch Wasser im Untersetzer stehen bleiben.
 
Substrat: Das Substrat für den Oleander soll nahrhaft und kräftig sein.
 
Krankheiten: Die wichtigsten Krankheiten sind der Oleanderkrebs mit abgestorbenen kreisförmigen Flecken auf den Blättern und holzartig vertrockneten Blütenständen sowie die Ascochyta-Krankheit, die bei zu feuchter Überwinterung oder regenreichen Sommern auftritt. Sie zeigt sich in schwarzen Stellen an den Blattachseln und an Blüten. Das Gewebe oberhalb der befallenen Stellen stirbt ab. Als Gegenmaßnahmen gegen beide Krankheiten kann nur der Rückschnitt in gesundes Holz empfohlen werden. An Schädlingen treten gerne Thrips und Spinnmilben auf.