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Musa Arten

Bananen

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Musa-Arten

Musaceae - Bananengewächse

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Herkunft: Die Bananen stammen aus den Tropen Asiens und Afrikas.
 
Verwendung: Diese Großstauden sind für die Innenraumbegrünung, den Wintergarten und als Kübelpflanze geeignet. Die Japanische Faserbanane kann im Weinklima bei gutem Winterschutz sogar im Freien ausgepflanzt werden. Nach der Blüte stirbt der Haupttrieb ab. Spätestens zu dieser Zeit werden von der Pflanze aber Wurzelschößlinge gebildet, so daß der Fortbestand gesichert ist.
 
Wuchshöhe: Je nach Art und zur Verfügung gestelltem Wurzelraum können einzelne Pflanzen über 7 m hoch werden.
 
Blüte: Der Blütenstand entwickelt sich aus der Mitte der Pflanze. Durch sein Gewicht biegt er sich nach unten. Die Blütenform ist eine Traube. Der Blütenstand kann bis zu 1,5 m lang werden.
 
Blütezeit: Der Blühzeitpunkt ist sehr unterschiedlich.
 
Frucht: Einige Bananen sind eßbar, andere reine Zierpflanzen.
 
Blätter: Alle Bananen bilden aus ihren Blattscheiden Scheinstämme. Durch diesen Scheinstamm schieben sich jeweils die neuen Blätter und nach der Blütenanlage auch der große Blütenstand. Die Blätter können bis zu 3 m lang und 0,6 m breit werden. Die Blattnerven sind rechtwinklig zur Mittelrippe angeordnet und ohne Verbindung untereinander, so daß schon mittlere Windgeschwindigkeiten zum Einreißen der Blätter führen und sie dann recht zerzaust aussehen.
 
Standort: Der Standort sollte sonnig und windgeschützt sein.
 
Überwinterung: Die Überwinterung erfolgt hell und bei Temperaturen um 10°C. Es gibt auch Arten, die niedrigere Temperaturen vertragen.
 
Rückschnitt: Haben die Pflanzen nicht geblüht oder werden sie zu hoch, sollten sie geköpft werden. Sie treiben aus der Mitte heraus wieder durch.
 
Düngung: Ab dem Austrieb müssen die Pflanzen reichlich mit Nährstoffen versorgt werden. Wöchentlich sind bis Ende August Düngergaben von 3 g Volldünger je l Wasser zu geben.
 
Pflege: Da in ihrer Heimat bis zu 2500 mm Niederschlag im Jahr fallen, müssen die Bananen auch bei uns sehr gut mit Wasser versorgt werden. Staunässe darf aber nicht auftreten, da dann die Wurzeln faulen. Während der Überwinterung ist das Gießen entsprechend der Temperatur zu verringern.
 
Substrat: Die Substratmischung soll humos und gut durchlässig sein. Entsprechend dem Nährstoffbedarf kann der Düngergehalt hoch sein.
 
Krankheiten: Es treten häufiger Blattläuse, Spinnmilben und Schildläuse auf.