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Mandevilla laxa

Chilenischer Jasmin

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Mandevilla laxa

Apocynaceae - Hundsgiftgewächse

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Herkunft: Der Chilenische Jasmin stammt aus Argentinien und Bolivien.
 
Verwendung: Als dichter Schlingstrauch kann er mit festem Spalier als Kübelpflanze oder im Wintergarten gezogen werden. Der Chilenische Jasmin eignet sich auch für die Innenraumbegrünung.
 
Wuchshöhe: Am Spalier hochgebunden beträgt die Wuchshöhe max. 5 m.
 
Blüte: Die Blütenfarbe ist weiß. Die Blüten entwickeln sich in achsel- oder endständigen Trauben. Sie sind trichterförmig, bis zu 5 cm im Durchmesser und verströmen einen süßen Duft.
 
Blütezeit: Die Blüten erscheinen vom späten Frühjahr an bis in den Herbst hinein, die Hauptblüte fällt aber in den Sommer.
 
Frucht: Als Früchte erscheinen paarweise gebildete Balgfrüchte, die an dünne runde Stangenbohnen erinnern. Sie werden 30-40 cm lang, aber nur gut 1/2 cm dick. Sie sollen giftig sein, daher von Kindern fernhalten.
 
Blätter: Die Pflanzen sind laubabwerfend (sommergrün), die Blätter sind frischgrün, oval-lanzettlich und bis zu 15 cm lang. Die Pflanze führt Milchsaft und ist wie alle Hundsgiftgewächs giftig.
 
Standort: Der Standort sollte im Sommer sonnig sein.
 
Überwinterung: Die Überwinterung kann hell oder dunkel und frostfrei bei Temperaturen um 5°C erfolgen. Sind die Temperaturen höher, so muß hell überwintert werden. Dabei behalten die Pflanzen ihr Laub fast vollständig. Während der Überwinterung wird kaum gegossen.
 
Rückschnitt: Vor dem Einräumen werden alle oberirdischen Triebe bodennah zurückgeschnitten. Im warmen Wintergarten läßt man etliche Haupttriebe an den Pflanzen. Wurden Pflanzen im Freien ausgepflanzt, so schneidet man sie ebenfalls bodennah zurück. Mit einer Laubdecke als Winterschutz dürften sie selbst strengere Winter so überstehen.
 
Düngung: Die Düngung erfolgt von März bis August wöchentlich mit einem Volldünger mit 3 g auf 1 l Wasser.
 
Pflege: Staunässe wird nicht vertragen. Auch bei ausgepflanzten Exemplaren muß auf durchlässigen Untergrund geachtet werden.
 
Substrat: Während der Wachstumszeit muß reichlich gegossen werden, während der Winterzeit wird sehr trocken gehalten.
 
Krankheiten: An jungen Trieben siedeln sich immer wieder Blattläuse und Spinnmilben an.