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Leonotis leonurus

Löwenohr

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Leonotis leonurus

Labiatae - Lippenblütengewächse

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Herkunft: Die Pflanzen stammen aus Südafrika.
 
Verwendung: Das Löwenohr ist ein sehr schöner Herbst- und Winterblüher für den Wintergarten. Er kann ausgepflanzt oder auch als Kübelpflanze verwendet werden. Auch als Schnittblumen halten sie recht gut. Die Blütenstände werden auch als Trockenblumen verarbeitet. Die Pflanzen gelten als robust, wenn auch die Einzeltriebe leicht abbrechen.
 
Wuchshöhe: Bei guter Pflege und ausreichender Düngung können die Pflanzen bis zu 2 m hoch werden.
 
Blüte: Die orangeroten bis zu 6 cm langen Blüten erscheinen in achselständigen Scheinquirlen, während der Trieb immer weiter wächst. So stehen viele Blütenquirle übereinander, die kurz nacheinander aufblühen.
 
Blütezeit: Die Blüte beginnt oft erst im September und zieht sich je nach Witterung oft bis in den Dezember hin.
 
Blätter: Das Löwenohr ist ein Halbstrauch, im unteren Bereich verholzen die Triebe. Die Blätter sind bis zu 12 cm lang, lanzettlich geformt, gesägt und weich behaart.
 
Standort: Der Standort sollte sonnig sein, da von der Lichtintensität die reiche Blüte abhängt. Im Schatten stehende Pflanzen blühen nur vereinzelt. Die Pflanzen sollten windgeschützt stehen, da die einzelnen Triebe sehr leicht abbrechen.
 
Überwinterung: Das Löwenohr soll mit abgetrocknetem Ballen ins Winterquartier gebracht werden. Dort kann es bei Temperaturen zwischen 5°C und 15°C hell überwintern. Je wärmer es ist, desto heller muß es sein. Die Blüte wird bei wärmerer Überwinterung verfrüht. Schneidet man die Pflanze auf 10-20 cm zurück, so kann auch dunkel bei ca. 5°C überwintert werden
 
Rückschnitt: Bei dunkler Überwinterung erfolgt der Rückschnitt vor dem Einräumen, bei heller Überwinterung wird erst nach der Blüte zurückgeschnitten.
 
Düngung: Nur bei ausreichender Ernährung entwickeln sich die Pflanzen gut und blühen reich. Ab dem Austrieb bis Ende August ist daher wöchentlich mit 3 g Volldünger je 1 l Wasser auf feuchten Ballen nachzudüngen.
 
Pflege: Während der Wachstumszeit muß reichlich gegossen werden.
 
Substrat: Das Substrat sollte gut durchlässig und humos sein.
 
Krankheiten: Am jungen Austrieb siedeln sich gerne Blattläuse an. Später muß zusätzlich auf einen Befall durch Spinnmilben und Weiße Fliege geachtet werden.