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Lagerstroemia indica

Kreppmyrte

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Lagerstroemia indica

Lythraceae - Weiderichgewächse

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Herkunft: Diese Sträucher oder Bäume kommen aus dem Gebiet Südasien, Ostasien, pazifische Inseln und Nordaustralien.
 
Verwendung: Die Kreppmyrte wird überwiegend als Kübelpflanze verwendet, man findet sie aber auch ausgepflanzt in Wintergärten.
 
Wuchshöhe: Die Wuchshöhe beträgt bis zu 3,0 m.
 
Blüte: Es gibt eine Reihe von Sorten. Die Blütenfarben gehen von weiß über rosa zu rot und violett. Die Einzelblüten sind 3-4 cm breit und stehen in 15-20 cm langen endständigen Rispen.
 
Blütezeit: Die Blütezeit fällt in den Spätsommer und Herbst. Besonders bei einem Standort auf der Terrasse entwickelt sich wegen fehlender Wärme die Blüte so spät, daß sie sich oft nicht mehr öffnet.
 
Blätter: Die Kreppmyrte ist ein laubabwerfendes Gehölz. Die Blätter sitzen kurz gestielt oder sitzend an den vierkantigen Zweigen. Sie sind elliptisch oder länglich und bis zu 7 cm lang bei etwa halber Breite.
 
Standort: Der Standort sollte sonnig und im Freien windgeschützt und möglichst vor einer Südwand liegen.
 
Überwinterung: Die Überwinterung kann, da laubabwerfend, auch dunkel bei Temperaturen um +5°C erfolgen.
 
Rückschnitt: Die Pflanzen blühen am einjährigen Holz und zwar nur an starken Zweigen. Dementsprechend kann im Herbst stark zurückgeschnitten werden. Man läßt nur wenige starke Triebe stehen, die ebenfalls eingekürzt werden. Schwaches Holz ist auch schon im Sommer zu entfernen, da es keine Blüten bringt, und zudem noch anfällig für Echten Mehltau und Grauschimmel ist. Ein Schnitt wie bei Kopfweiden ist ebenfalls möglich.
 
Düngung: Von März bis August ist wöchentlich mit 2 g Volldünger je 1 l Wasser zu düngen. Der Nährstoffanspruch ist recht hoch.
 
Pflege: In der Ruhezeit im Winter ist der Erdballen relativ trocken zu halten.
 
Substrat: Das Substrat sollte durchlässig sein, ein höherer Lehm- oder Tonanteil ist zu empfehlen.
 
Krankheiten: Wird nicht ausreichend ausgelichtet treten häufig Echter Mehltau und Grauschimmel auf. Auch Blattläuse sind nicht selten.